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Tradition - Kontinuität - Innovation - seit 1888

1888 fertigte Georg Hahn Linolschnitte an, um Bilder in seine neu gegründete Zeitung zu bringen. Er war in der Kaiserzeit Hofberichterstatter für die Kleinstadt.

1916 übernahm Otto Hahn die Druckerei. 
Auch in der »Ilm-Zeitung« musste der Kaiser abdanken. In den 20er und 30er Jahren florierte 
das Geschäft im Schwarz-Weiß-Druck. Später waren auch die Zeiten schwarz. Die Zeitung wurde 1941 verboten.

Hansgeorg Hahn brachte ab 1946 Farbe und Glanz ins Spiel und der Handsatz wurde durch den Maschinensatz ergänzt. Er schlug sich erfolgreich durch die Zeit, obwohl er nicht in die vorgegebene Kerbe haute. 

Im bleiernen Zeitalter der achtziger Jahre übernahmen Alexandra und Johannes Gentsch die Verantwortung. 
Obwohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen war, dass wenige Jahre später die Erfindung von Johann Gutenberg - dem Mann des Jahrtausends -  ausgedient haben würde, mischten sie schon Zelluloid zum Metall. Mit eigener Vorstufe und dem Kleinoffsetdruck  parallel zum Buchdruck ergab sich eine recht elastische Legierung, geeignet als Sprungbrett in die neue Ära nach der Wende. 

Vorher nie geahnte technische Möglichkeiten eröffnen sich ab 1990: Es kann in »richtige« Offsetdrucktechnik investiert werden. Die Umstellung geht rasant voran in der durch Anglizismen und Kürzel gekennzeichneten neuen Arbeitswelt: DeskTopPublishing, Floppy, Hard Disk, Jazz-Drive, CD, DVD, USB-Stick, ISDN, DSL, FTP, CtF, CtP, Workflow, Colormanagement, ZIP, Preprint, Print, Postprint, Hard-/Soft-Cover, Hotmelt-, Wire-O-Bindung, Online-Broschürenfertigung, etc. ...

2006 beginnt bei Hahndruck die chemiefreie Zeit, der Film hat ausgedient – Computer-to-Plate erobert die Vorstufe – und die Entwicklung geht immer weiter ...